Eine fortgeschrittene Parodontitis kann nicht nur das Zahnfleisch, sondern auch den Kieferknochen und die Haltefasern der Zähne schädigen. Die regenerative Parodontalchirurgie hat das Ziel, verloren gegangenes Gewebe möglichst wieder aufzubauen und den natürlichen Zahn langfristig zu erhalten.
Wann ist eine regenerative Parodontalchirurgie sinnvoll?
Eine regenerative Behandlung kann in Betracht kommen, wenn durch Parodontitis bereits Knochendefekte entstanden sind, die sich mit einer normalen Zahnfleischbehandlung allein nicht ausreichend regenerieren können.
Wie läuft die Behandlung ab?
Nach einer gründlichen Vorbehandlung wird das Zahnfleisch im betroffenen Bereich schonend geöffnet. Entzündetes Gewebe und bakterielle Beläge werden sorgfältig entfernt. Anschließend werden spezielle regenerative Materialien eingesetzt, um die Neubildung von Knochen und Zahnhalteapparat zu fördern.
Je nach Befund können verwendet werden:
- Knochenersatzmaterialien
- Biologische Wachstumsfaktoren
- Membranen zur gesteuerten Geweberegeneration
- Eigenblutpräparate wie PRGF zur Unterstützung der Heilung
Danach wird das Zahnfleisch wieder sorgfältig verschlossen.
Vorteile der regenerativen Parodontalchirurgie
- Erhalt natürlicher Zähne
- Förderung des Knochenaufbaus
- Verbesserung der Zahnstabilität
- Verringerung tiefer Zahnfleischtaschen
- Unterstützung einer langfristigen Zahngesundheit
- Schonende und moderne Behandlungsmethoden
Heilung und Nachsorge
Die Heilung erfolgt in mehreren Phasen über Wochen bis Monate. Regelmäßige Nachkontrollen und eine gute Mundhygiene sind entscheidend für den langfristigen Erfolg der Behandlung.
Unser Ziel
Unser Ziel ist es, entzündungsbedingte Schäden am Zahnhalteapparat zu stoppen und – wenn möglich – verlorene Strukturen wieder aufzubauen. So können natürliche Zähne häufig noch viele Jahre erhalten werden.


