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Verlagerte oder retinierte Zähne sind Zähne, die nicht oder nur teilweise durch das Zahnfleisch durchgebrochen sind und ihre natürliche Position im Kiefer nicht erreicht haben. Am häufigsten betrifft dies Weisheitszähne, manchmal aber auch Eckzähne oder andere bleibende Zähne.

Wann ist eine Entfernung sinnvoll?

Eine operative Entfernung kann erforderlich sein, wenn der Zahn:

  • Schmerzen oder Schwellungen verursacht
  • wiederkehrende Entzündungen auslöst
  • benachbarte Zähne schädigt
  • Zysten oder andere Veränderungen verursacht
  • kieferorthopädische Behandlungen beeinträchtigt
  • aufgrund seiner Lage langfristig Risiken birgt

Wie läuft der Eingriff ab?

  1. Diagnostik und Planung
    Mithilfe von Röntgenaufnahmen oder einer dreidimensionalen Volumentomographie (DVT) wird die genaue Lage des Zahnes bestimmt.
  2. Schonende Entfernung
    Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung, auf Wunsch auch in Sedierung oder Vollnarkose. Über einen kleinen Zugang wird der Zahn freigelegt und gegebenenfalls in mehrere Teile getrennt, um das umliegende Gewebe zu schonen.
  3. Wundverschluss
    Nach der Entfernung wird die Wunde sorgfältig gereinigt und mit feinen Nähten verschlossen. Bei der Entfernung von verlagerten Zähnen am Gaumen ist eine Gaumenverbandsplatte notwendig

Nach dem Eingriff

  • Leichte Schwellungen und Beschwerden sind in den ersten Tagen normal.
  • Kühlung unterstützt die Heilung.
  • Körperliche Anstrengungen sollten vorübergehend vermieden werden.
  • Die Fäden werden meist nach 7–10 Tagen entfernt.

Unser Ziel

Durch moderne Diagnostik und minimalinvasive Operationstechniken erfolgt die Entfernung verlagerter oder retinierter Zähne möglichst schonend, sicher und mit einer schnellen Heilung für unsere Patienten.

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